movies lately seen.










User Status

Du bist nicht angemeldet.

in general.

3
Jun
2008

die studiengebühren kippen.

Die SPD, Grünen und die Linkspartei haben es in Hessen durchgesetzt: Die Studiengebühren sind wieder abgeschafft.
Und was wird aus uns? Und dem Rest? Ich bin sicher, eine neue Protestwelle wird ins Rollen geraten. Ich hoffe es sehr!

24
Mai
2008

in diesem sinne.

optimist

23
Mai
2008

münster hafenfest: klappe die 1te.

Komme gerade vom Hafenfest. Das Wetter ist gut, dementsprechen übervoll ist unser schönes Viertel und dementsprechend übervoll sind die Leute. Heute Nachmittag haben wir uns nach einer AC/DC (Frauen-)Coverband Mr. Irish Bastard zu Gemüte geführt, die - wie bei jedem Heimspiel - für ordentliche Tanzstaubwolken gesorgt haben. Etwas später gaben sich noch The Boss Hoss die Ehre, leider war es einfach zu voll und der Sound kam in meiner Etage eher breiig an, dafür ist er bei uns zu Hause umso besser zu hören gewesen. Haben uns noch schön was zu essen gemacht und die Herren sind jetzt nochmal zum Hafen. Ich habe auf Grund diverser Zahnarzt-Albträume jetzt erstmal eine Nacht Schlaf nachzuholen. Morgen stehen die Monsters of Liedermaching auf meinem persönlichen Programm und Sonntag die wunderbare Rotterdam Ska Jazz Foundation.
Ich werde mich jetzt noch ein paar Minuten ans Fenster hängen und in alter Omi Manier auf die ersten Schlägereien warten den immer ungezügelter werdenden Menschenmassen zuschauen.
In diesem Sinne, bis morgen.

17
Mai
2008

kongress: der rückblick.

So, ich bin wieder in heimatlichen Gefilden angelangt und bin sehr froh darüber. Eine anstrengende Woche liegt hinter mir, wenig Schlaf, viele Infos, viel Ausdauer und Konzentration war von Nöten. Aber im Großen und Ganzen hat es sich mehr als gelohnt und beim nächsten Kongress bin ich sicher wieder dabei. Dieser wird glücklicherweise nicht in Mannheim stattfinden, die Stadt hat es mir ganz und garnicht angetan. Ganz schön ist sie wohl, aber sowohl Straßenführung, wie auch Einwohner sind doch etwas verrückt gewöhnungsbedürftig. Mittwoch Nachmittag haben wir einen Abstecher nach Heidelberg [17mins mit der S-Bahn] gemacht, DAS ist eine schöne Stadt. Aber fangen wir mal von vorne an.

Dienstag früh um 7Uhr haben wir uns am Institut getroffen, gegen halb 8 sind wir los, gegen 13Uhr [nach diversen Versuchen, die JHB zu finden...] waren wir da. Am Nachmittag besuchten wir die ersten [verschiedenen] Vorträge. Auf meinem Plan standen
Julia Mattes (Bochum/Uppsala): Rituelle Räume - Bronzezeitliche Kultbauten in Südskandinavien.
Dieser Vortrag fiel leider aus, deshalb hörte ich mir etwas über Mähren an. Mehr oder weniger, leider war die Referentin sehr leise und ihr deutsch nicht so gut verständlich. Danach
Agne Civilyte (Vilnius): Kein Haus - keine soziale Stellung? Zum Problem der Siedlungsforschung im Ostbaltikum
Damit war der erste Tag schon fast rum, wir haben Abends an der Rheinpromenade gegrillt und sind dann recht fix schlafen gegangen.

Mittwoch ging es früh weiter, leider mit der nächsten Planänderung. Gedacht war
Bogdan Atanassov (Bulgarien): Die spätbronzezeitliche Siedlung in Durankulak. Regel oder Ausnahme? Siedlungswesen an der unteren Donau am Ende des 2. Jt. v. Chr.
Fiel leider aus, stattdessen hörte ich einen ganz netten Vortrag über das griechische Mykene.
Danach ein Highlight des Kongresses, trotz des trocken klingenden Titels
M.Müller-Karpe: Missratenes Gesetz zum Kulturgüterschutz, was nun?
Und kurz bevor es nach Heidelberg ging, noch ein Vortrag über
Peter Pavuk (Bratislava): Nordwestanatolien im 2. Jt. v. Chr.
Heidelberg war wie gesagt sehr schön, wir waren dort in der Mensa essen, das Schloss war leider schon zu, also sind wir Bier trinken gegangen. Gute Alternative.

Donnerstag ging es wieder früh los, der erste Vortrag schon um 8.35Uhr und auch danach volles Programm
Michaela Harbeck (München): Postmortale Knochenalterung und ihre Auswirkungen auf biologische Analysemöglichkeiten
Susanne Münzel (Univ. Tübingen): Vom Neandertaler zum modernen Menschen. Eine Untersuchung zum Subsistenzverhalten der beiden Populationen am Beispiel Geißenklösterle (und ihre methodischen Probleme).
Andrea Zeeb-Lanz (Speyer): Der Donnersberg - eine zentrale Stadtanlage der spätkeltischen Zeit.
Hannes Napierala (Univ. Tübingen): Fauneninventare aus dem ausgehenden Paläolithikum Syriens.
Ulrich Hambach (Univ. Bayreuth): Magnetische Datierung jungpaläolithischer Fundhorizonte: Paläo- und umweltmagnetische Untersuchungen an Lössen.
Raiko Krauß: Die Gräberfelder von Varna und ihr Hinterland? Neue Forschungen zu den sozio-ökonomischen Grundlagen der Kupferzeit im westpontischen Raum.
J. Peters (München): Göbekli Tepe und die Haustierwerdung im Vorderen Orient.
Definitiv ein langer Tag. Nach den Vorträgen haben wir uns dann noch die Mumien- und die Seidenstraßenausstellung angeschaut UND die Dauerausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum und dann sind wir grillen gegangen.

Freitag war dann auch schon letzter Kongresstag mit noch einigen guten Vorträgen
Jörg Biel (Esslingen): Heuneburg/Pyrene. Neue Grabungsergebnisse an einem frühkeltischen Fürstensitz.
Georg Tiefengraber, Susanne Tiefengraber und Andreas Lippert (Wien): Der hallstattzeitliche "Fürstensitz" am Falkenberg bei Strettweg in der Steiermark/Österreich.
Dieser Vortrag hätte mich besonders interessiert, weil ich mich damit gerade ein wenig beschäftige, leider fiel aber auch dieser aus *grmpf*
Wilfried Rosendahl (rem, Mannheim): Mumien - der Traum vom ewigen Leben. Präsentationen, Reaktionen und Erfahrungen.
Barbara Theune-Großkopf (Archäologisches Landesmuseum Konstanz): Archäologie kinderleicht - kleine Ritter auf der Burg. Zielgruppe Kinder.
Albert Hafner: Soziale Interpretation von neolithischen Dorfgrundrissen - Beispiele aus der Zeit um 3400 und 3600 v.Chr. aus der Westschweiz.
Christian Groer/Albrecht Jockenhövel (Univ. Münster): Neue Forschungen zum ältesten Neolithikum im Münsterland: Nottuln-Upphoven.
Der Termin war Pflichtveranstaltung. Christian ein Freund und unser Grabungsleiter in Nottuln, Jockenhövel unser Prof.
Jörg Ewersen/Britta Ramminger: Nutztier Hund - Zur wirtschaftlichen Bedeutung des Hundes in neolithischen Siedlungen Norddeutschlands.
Damit war der Kongress dann auch beendet. Wir waren noch Bier trinken, essen, mehr Bier trinken und heute Mittag ging es zurück gen verregneter Heimat.

Ich weiß, dass sie meisten jetzt nichts mit meinem Beitrag [insbesondere den Vortragstiteln] anfangen können, aber ich hab sie trotzdem mal aufgeschrieben. Vielleicht interessiert es den ein oder anderen und wenn nicht, dient es zumindest mir als Gedankenstütze ;)
Fotos kommen die Tage.

Ich werde mich jetzt einen Tag nur erholen und mich dann wieder voll und ganz in Arbeit, Arbeit, Arbeit stürzen. Ich wünsche einen erholsamen Sonntag. Ich werd mir einen machen.

12
Mai
2008

kongress.

Von morgen früh, 7Uhr bis Samstag bin ich in Mannheim auf dem 6. Deutschen Archäologiekongress.
Mal sehn, wie es wird, aber einige interessante Vorträge scheinen dabei zu sein. Bis dahin wird von mir vermutlich nichts zu hören sein, als wünsche ich eine schöne, sonnige Woche!

3
Mai
2008

deutsch für nazis.

Bei meinen 1. Mai-Recherchen auf youtube.com stieß ich auf altbekanntes Filmmaterial, was mir wieder die Tränen in die Augen trieb. Ich möchte auch euch die beiden Klassiker nicht vorenthalten [für den Fall, dass sie noch nicht bekannt sind]





Viel Spaß!

20
Apr
2008

die intelligenz der ratten.



Eine sehr interessante und aufklärende Reportage über Ratten.
Alle 5 Teile findet ihr >> HIER!

9
Apr
2008

und noch einer.

Ein Beitrag. Voller Nebensächlichkeiten. Aber es muss mal erwähnt werden, dass ich in nächster Zeit mit weniger Anwesenheit glänzen werde als sonst. Ich verbringe nämlich zwei Siebtel der Woche bei der Arbeit, drei Siebtel der Woche in der Uni, davon x Stunden in der Bibliothek und bin fleissig.
Ja, Eigenlob stinkt, ich sag ja auch schon garnichts mehr und eigentlich lobe ich mich nicht mal. Wollts nur mal gesagt haben.
Ansonsten passiert nix. Das Wetter wird immer dann schlecht, wenn ich arbeiten muss. Na danke. Immernich haben wir jetzt Zelte, die uns erlauben, auch im Regen weiter zu arbeiten. Bye bye unplanmäßige Regenpause.
Ich hätte da noch ein paar Filmkritiken nachzuholen [Charly and the Chocolate Factory, No Country For Old Man, Die Welle], aber dazu habe ich gerade keine Lust. Kurzgesagt: alle gut, alle gucken! Insgesamt 8/10.
Ich verschanze mich jetzt wieder hinter meinen Büchern.
Durchhalten.

7
Apr
2008

morgenstund hat gold im mund?

Erster Tag Uni, der eigentlich garkein Tag Uni ist und man bis 10 hätte schlafen können und was passiert? Um 8:11h klingelt mich der nette Bauchef aus zwei Wohnungen unter uns aus dem Bett, um mir zu sagen, dass sie jetzt das Wasser abstellen. Eine viertel Stunde kann das verzottelte, Augenringe behaftete Wesen vor ihm noch rausschlagen um wenigstens zu duschen. Eben gerade war ich (vielleicht verbotenerweise, aber bestimmt nicht mit Absicht) auf Toilette und beim spülen hatte ich Angst, dass die unten gleich in meinem Klowasser stehen. Aber nach 2 Minuten lauschen, ob sie noch arbeiten, hab ich aufgehört, mir Gedanken zu machen. Noch hat sich keiner beschwert.
Und nun sitze ich hier und frühstücke und warte darauf, dass irgend etwas passiert. Um halb 11 muss ich los zur Uni, aber bis dahin ists ja noch was hin. Aufgeräumt ists schon, Sachen sind gepackt, im Fernsehn läuft das übliche, schlechte Vormittagsprogramm und das Internet gibt auch nicht besonders viel her.
Wenn ich über meine alltäglichen Nachrichtenseiten surfe, überkommt mich zu allem Überfluss noch so eine Mischung aus Trauer und Wut, wenn ich einen der unzählichen China-Tibet-Konflikt-Berichte lese und es entflammt eine hitzige Diskussion meiner beiden Ich's, ob der Boykott Sinn machen würde oder nicht. Dabei stelle ich fest, dass es mit meinem Wissen über China doch hier und da hakt, auch wenn ich mich eine Zeit lang intensiv damit beschäftgt habe. Vielleicht findet sich ja mal ein Diskussionspartner, der besser argumentieren kann als ich. Mich dürstet nach Denkanstößen.

Zum Abschluss noch was kleines Feines [thx @ Spunky] zum Start in den Tag

The Bad Plus - Prehensite Dream

3
Apr
2008

eels.



Einfach eine wunderbare Band, der heute mal ein Beitrag gewidmet werden muss. Besser spät als nie. So.